Projektübersicht

Projekte

Teilnahmewettbewerb "Folgekostenrechner Rheinland-Pfalz"

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr, Prof. Dr. Stephan Tomerius
Projektmanager: Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) A. Dedden, Diplom-Betriebswirt (FH) H. Ebert, Diplom-Betriebswirt (FH) Daniel Mühlleitner
Projektstatus: Laufend

Zur Sensibilisierung und Unterstützung der kommunalen Entscheidungsträger für ein nachhaltiges kommunales Flächenmanagement haben das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz und das Ministerium der Finanzen gemeinsam einen Teilnahmewettbewerb für rheinland-pfälzische Kommunen zur Anwendung eines Folgekostenrechners gestartet.

Ausführliche Informationen finden Sie unter der Rubrik Teilnahmewettbewerb "Folgekostenrechner Rheinland-Pfalz".

Alle erforderlichen Unterlagen finden Sie im Download-Bereich.

Tagung "Nachhaltige Flächenhaushaltspolitik" im Schloss Waldthausen

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr, Prof. Dr. Stephan Tomerius
Projektmanager:
Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) A. Dedden, Diplom-Betriebswirt (FH) H. Ebert, Diplom-Betriebswirt (FH) Daniel Mühlleitner
Projektstatus: Abgeschlossen

Am 25. Februar 2010 fand im Schloss Waldthausen bei Mainz die Fachtagung "Nachhaltige Flächenhaushaltspolitik" statt.

Im Rahmen dieser Fachtagung wurden erprobte und praxisgerechte neue Wege in Rheinland-Pfalz hin zu einer nachhaltigen Flächenhaushaltspolitik für die rheinland-pfälzischen Kommunen dargestellt. Dabei sollte der Focus nicht auf abstrakte landespolitische Ziele gelenkt, sondern aufgezeigt werden, wie die Landesregierung insgesamt die Kommunen bei der Bewältigung dieser Zukunftsaufgabe in Zeiten des demografischen Wandels konkret unterstützt.
Ziel dieser Veranstaltung war es, den kommunalen Entscheidungsträgern geeignete Werkzeuge für eine bedarfsgerechte und nachhaltige Siedlungsentwicklung durch Ermittlung und Aktivierung von Innenraumpotenzialen vorzustellen. Auch wurden die Vorteile der festen Einbettung eines „Folgekostenrechners" in die kommunale Planung dargestellt.

Alle Tagungsunterlagen finden Sie in unserem Download-Bereich.

Dorfmoderation in der Schwerpunktgemeinde Niederwörresbach

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr
Projektmanager: Diplom-Betriebswirt (FH) H. Ebert
Projektstatus: Laufend

Mitte des Jahres 2007 erfolgte die offizielle Anerkennung Niederwörresbachs als Dorferneuerungsgemeinde. Am 30. Mai 2008 erfolgte nun auch die offizielle Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt (sog. Schwerpunktgemeinde) durch den rheinland-pfälzischen Innenminister Karl Peter Bruch.
Im Rahmen der Dorferneuerung werden Gemeinden mit größeren strukturellen Mängeln durch die Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt für die Dauer von sechs Jahren finanziell unterstützt. Ein Teil der für die Dorferneuerungsgemeinden zur Verfügung stehenden Gelder wird hierbei für die Schwerpunktgemeinden - also auch für Niederwörresbach - reserviert.
Dieses Jahr wurden fünfundzwanzig Ortsgemeinden und Gemeindeteile in Rheinland-Pfalz als Schwerpunktgemeinden in der Dorferneuerung anerkannt. Insgesamt profitieren damit dieses Jahr 123 Dörfer von einer Schwerpunktanerkennung.
Für diese Gemeinden besteht damit die Gelegenheit, nicht nur punktuell einzelne Projekte, sondern umfassend und ganzheitlich ihre erstellten Dorferneuerungskonzepte zu realisieren. Dies geschieht im Rahmen einer aktiven Bürgerbeteiligung, auch Dorfmoderation genannt. Für Niederwörresbach beginnt jetzt, nach der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde, die Umsetzungsphase des im letzten Jahr verabschiedeten Dorferneuerungskonzeptes. Im Rahmen der Dorfmoderation, mit der das Zentrum für Bodenschutz und Flächenhaushaltspolitik (ZBF-UCB) beauftragt worden ist, soll nun an die Arbeit der bisher tätigen Arbeitskreise angeknüpft werden. Eine Ausführliche Dokumentation der Dorferneuerung in Niederwörresbach können Sie in Kürze auf der Internetpräsenz Niederwörresbachs nachlesen.
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass parallel zur Dorferneuerung ein Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz zur Neuvermessung des Dorfkatasters durch die Dienstleistungsdirektion Ländlicher Raum Simmern in Zusammenarbeit mit dem Katasteramt in Birkenfeld gestartet werden konnte.

Aufbau des Kompetenzzentrums Flächenhaushaltspolitik (KF-RLP)

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr, Prof. Dr. Stephan Tomerius
Projektmanager: Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) A. Dedden,
Diplom-Betriebswirt (FH) H. Ebert
Projektstatus: Laufend

Das Kompetenzzentrum Flächenhaushaltspolitik (KF-RLP) wurde auf Initiative des Ministeriums für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz und dem Zentrum für Bodenschutz und Flächenhaushaltspolitik (ZBF-UCB) am 22. Januar 2008 gegründet.
Ziel ist es, eine internetbasierte Plattform zu etablieren, die künftig den insbesondere in Rheinland-Pfalz engagierten Akteuren im Bereich des Bodenschutzes und der Flächenhaushaltspolitik als Podium, Informations- und Wissensplattform dienen soll.
Zielsetzung ist es, Best-Practice im Bereich der Flächenhaushaltspolitik fassbar zu machen, einen Erfahrungsaustausch und Know-How-Transfer - insbesondere durch Workshops - zu ermöglichen, potentielle öffentliche und private Partner zueinander zu führen, sowie die einschlägigen Initiativen und Aktivitäten zu systematisieren sowie in ihrer Effektivität und Effizienz zu evaluieren.
Die Arbeiten des Kompetenzzentrums finden Sie auf der bestens etablierten Internetplattform „EffNet".

Fiskalische Wirkungsanalyse der Entwicklung kleiner und mittlerer Flächen im Raum Stuttgart

Im Rahmen des REFINA-Projekts "KMU entwickeln KMF", im Auftrag der reconsite - TTI GmbH

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr
Projektmanager: Diplom-Betriebswirt (FH) D. Mühlleitner
Projektstatus: Laufend

Mittels einer fiskalischen Wirkungsanalyse werden die fiskalischen Auswirkungen der Wiedernutzung kleiner und mittlerer Flächen auf den kommunalen Haushalt vor dem Hintergrund möglicher Handlungsalternativen untersucht. Konkret handelt es sich um die Revitalisierungsmaßnahme des EnBW-Areals in Stuttgart Berg. Dort ist nach Vorstellung der Stadt eine Wohnbebauung mit 450 Wohneinheiten denkbar. Als mögliche Handlungsalternativen sollen das Liegenlassen der Fläche sowie deren Nutzung in Form eines neuen Gewerbegebiets analysiert werden.
Resultat ist eine Darstellung der Liquiditätssituation über die Zeit und die Berechnung eines Kapitalwerts auf Basis einer Grenzbetrachtung.

 

Strategische Lärmkartierung 2007 Rheinland-Pfalz und Saarland

In Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz sowie dem Umweltministerium des Saarlands

Projektleitung: Prof. Dr. Kerstin Giering
Projektstatus: Abgeschlossen

Forschungsprojekt Strategische Lärmkartierung Rheinland-Pfalz und Saarland

Übersicht

Zur Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie beauftragten das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz (MUFV) sowie das Ministerium für Umwelt (MfU) des Saarlandes das Zentrum für Bodenschutz und Flächenhaushaltspolitik (ZBF-UCB) an der FH Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld die Strategische Lärmkartierung für diese Bundesländer im Rahmen eines Forschungsprojekts durchzuführen. In Rheinland-Pfalz sind ca. 1200 km Hauptverkehrsstraßen über 6 Millionen KFZ pro Jahr betroffenen, im Saarland ca. 250 km. Das Projekt wurde von Frau Prof. Dr. Kerstin Giering geleitet. Neben 2 Projektingenieuren arbeiteten während der gesamten Laufzeit Studenten im Rahmen von Praxissemestern, Interdisziplinären Projektarbeiten, Diplomarbeiten sowie auf Werkvertragsbasis mit sehr großem Engagement mit.
Die Kartierung der Haupteisenbahnstrecken erfolgt durch das Eisenbahnbundesamt; Ballungsräume sind in der 1. Stufe nicht zu berücksichtigen.
Die Kartierung der Hauptverkehrsstraßen beider Bundesländer wurde fristgerecht zum 30. Juni 2007 abgeschlossen. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt mit einem speziell am Umwelt-Campus entwickelten Kartendienst sowohl für das Saarland als auch für Rheinland-Pfalz.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Am 25. Juni 2002 wurde vom Europäischen Parlament und vom Rat die „Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm" („EU-Umgebungslärmrichtlinie") verabschiedet. Mit ihr soll im Rahmen der Europäischen Union ein „gemeinsames Konzept festgelegt werden, um vorzugsweise schädliche Auswirkungen, einschließlich Belästigungen, durch Umgebungslärm zu verhindern, ihnen vorzubeugen oder sie zu mindern".

Dazu soll in einem ersten Schritt die Belastung durch Umgebungslärm anhand von Lärmkarten und Betroffenheitsanalysen ermittelt und die Öffentlichkeit über das Ausmaß informiert werden. In einem zweiten Schritt sind auf der Grundlage der Lärmkarten konkrete Maßnahmen in Form eines Aktionsplans auszuarbeiten, um die Lärmbelastung verringern bzw. nicht weiter ansteigen zu lassen. Die Richtlinie sieht ein zeitlich gestaffeltes Vorgehen vor:

In einer ersten Stufe sind bis zum 30. Juni 2007 für Ballungsräume über 250.000 Einwohner, Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 6 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr (das sind ca. 16.400 KFZ pro Tag), Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 60.000 Zügen pro Jahr sowie Großflughäfen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 50.000 Bewegungen - Starts oder Landungen - pro Jahr Strategische Lärmkarten zu erstellen.

Bis zum 18. Juli 2008 müssen, von diesen Karten ausgehend, Aktionspläne ausgearbeitet werden, in denen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen, die durch diese Quellen verursacht werden, geregelt werden.

In einer zweiten Stufe bis zum 30. Juni 2012 und danach alle 5 Jahre sind für alle Ballungsräume mit einer Einwohnerzahl von mehr als 100.000, für Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr, Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Zügen pro Jahr sowie Großflughäfen Strategische Lärmkarten zu erstellen.

Bis zum 18. Juli 2013 und danach alle 5 Jahre müssen Aktionspläne für die Ballungsräume, die Hauptverkehrsstraßen sowie die Haupteisenbahnstrecken und Großflughäfen ausgearbeitet werden.

Die Umsetzung der Richtlinie in deutsches Recht erfolgte am 24. Juni 2005 mit dem § 47 Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG). Am 06. März 2006 wurde die „34. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionschutzgesetzes (Verordnung über die Lärmkartierung - 34. BImSchV)" erlassen. Durch diese werden insbesondere die durch die Richtlinie vorgegebenen Anforderungen an die Lärmkartierung konkretisiert und weiter umgesetzt.

Eine Konkretisierung der für die Kartierung notwendigen Berechnungsmethoden erfolgte u.a. durch die „Vorläufige Berech-nungsmethode für den Umgebungslärm an Straßen (VBUS)" vom 15. Mai 2006 sowie die „Vorläufige Berechnungsmethode für die Ermittlung von Belastetenzahlen durch Umgebungslärm (VBEB)" vom 09. Februar 2007.

Mit der EU-Umgebungslärmrichtlinie bzw. deren Umsetzung in nationales Recht sind klare Vorgaben für die zeitliche Durchführung der Strategischen Lärmkartierung und Aktionsplanung getroffen worden.

Insbesondere die Anhänge IV und VI der Richtlinie sowie die § 5ff. der Verordnung über die Lärmkartierung treffen detaillierte Aussagen über die an die Lärmkarten zu stellenden Anforderungen.

Berechnungsverfahren

Die Ermittlung der Lärmbelastung durch den Straßenverkehr erfolgt in Deutschland generell durch Berechnung.
Für die Beschreibung der Lärmbelastung werden die Lärmindizes LDEN und LNight verwendet.

Der Lärmindex LDEN spiegelt die Lärmbelastung für den gesamten Tag (24 Stunden) wieder. Er berücksichtigt die Lärmbelastung am Tag (day, 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr), am Abend (evening, 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr) und in der Nacht (night, 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr), wobei für den Abend ein Zuschlag von 5 dB und für die Nacht ein Zuschlag von 10 dB erteilt wird, um die höhere Störwirkung in diesen Zeitabschnitten zu berücksichtigen.

Der Lärmindex LNight spiegelt die Lärmbelastung für die Nacht wieder. Er liegt bei Straßen in der Regel unter dem Wert des LDEN.

Die Lärmindizes werden ausschließlich in einer Höhe von 4 m über Grund bestimmt.

Die Lärmbelastung wird einerseits bestimmt durch die Straßeneigenschaften. Das sind insbesondere
• Die Durchschnittliche Tägliche Verkehrsstärke (DTV)
• Der LKW-Anteil
• Die Straßenoberflächenbeschaffenheit
• Die Geschwindigkeit der PKW und LKW
• Steigungen und Gefälle.

Die DTV und der LKW-Anteil werden durch Zählung der Fahrzeuge (automatisiert oder manuell), in der Regel alle 5 Jahre im Rahmen der Bundesverkehrszählung (BVZ) ermittelt. Andererseits spielen auch das Gelände und abschirmende Hindernisse (Lärmschutzbauwerke und Gebäude) bei der Ausbreitung des Schalls eine Rolle.

Alle Berechnungen wurden mit dem Schallberechnungsprogramm SoundPLAN ausgeführt. Dabei wird aus den o.a. Straßeneigenschaften zunächst die Emission, also die Schallabstrahlung, der Straße ermittelt. Die räumlichen Gegebenheiten werden in einem digitalen Geländemodell nachgebildet. Durch eine Schallausbreitungsrechnung wird die Lärmbelastung (Immission) an den interessierende Orten (Immissionsorten) bestimmt.

Die Geräuscheinwirkungen wurden, wie in § 5 Abs. 2, 34. BImschV vorgeschrieben, in einer Höhe von 4 m über dem Boden berechnet. Dies entspricht ungefähr der Höhe des ersten Obergeschosses.

Für die flächenmäßige Berechnung der Geräuschbelastung für die Isophonenkarten wurde ein Raster von 10 x 10 m zugrunde gelegt, für die Betroffenheitsanalyse wurden die Immissionsorte entsprechend der VBEB an den Fassaden betrachtet.

Datengrundlagen und Umsetzung der Kartierung
Vorbemerkung
Für die Lärmkartierung werden folgende Daten benötigt:
• Digitales Geländemodell (DGM)
• Straßendaten
• Lage und Eigenschaften abschirmender Hindernisse (Gebäude, Lärmschutzwände, Lärmschutzwälle)
• Gebäudedaten
• Einwohner pro Wohngebäude
• Anzahl der Wohnungen pro Wohngebäude
• Aussagen zur Umgebung (Flächennutzung)
• Sonstige (Kommunengrenzen, Orthophotos)

Die Daten wurden durch die jeweiligen Behörden zur Verfügung gestellt. Sie wurden ggf. in einem Geographischen Informationssystem (GIS) aufbereitet, in das Schallberechnungsprogramm SoundPLAN eingelesen, weiter bearbeitet und validiert.

Die Daten spiegeln die Situation zum Zeitpunkt der Datenerhebung wieder; sind also nicht tagesaktuell. Das kann sich bspw. im Fehlen von Gebäuden (z.B. in Neubaugebieten), dem noch Vorhandensein inzwischen abgerissener Gebäude sowie ggf. auftretenden Änderungen der Streckenführung der Straßen äußern. Bei den Straßendaten wurde auf die Werte der Bundesverkehrszählung 2000 zurückgegriffen, da zum Zeitpunkt der Bearbeitung die Ergebnisse der Bundesverkehrszählung 2005 noch nicht vorlagen.

Digitales Geländemodell
Aus Höhenpunkten und Höhenlinien wird ein Digitales Geländemodell berechnet, das die Geländestruktur wiederspiegelt.

Straßen
Es wurden die Verkehrsmengenangaben (Durchschnittliche Tägliche Verkehrsstärke, LKW-Anteil) der Bundesverkehrszählung 2000 zugrunde gelegt. Die Verkehrszahlen wurden mit einer Prognose auf das Jahr 2006 hochgerechnet. Für die Straßenoberflächen, Geschwindigkeiten der PKW und LKW wurden, da keine differenzierten Angaben dazu vorlagen, Pauschalisierungen angesetzt.
In einzelnen Fällen wurden seit 2000 Straßen im Verlauf verändert; diese sind i.a. nicht berücksichtigt.

Lärmschutzeinrichtungen
Lärmschutzwände wurden nur an den betrachteten Straßen berücksichtigt. Lärmschutzwälle sind in vielen Fällen im DGM enthalten.

Gebäude
Für die Höhen der Gebäude wurden, da keine Angaben dazu vorlagen, Pauschalisierungen angesetzt.

Einwohner / Wohnungen
Die Einwohner standen gebäudegenau zur Verfügung. Die Zahl der Wohnungen wurde aus der Zahl der Bewohner eines Wohngebäudes und der mittleren Personenanzahl (Angaben des Statistischen Landesamts) pro Haushalt ermittelt.

Darstellung der Ergebnisse (Isophonenkarten, Betroffenheit)
Die Isophonenkarten stellen die Geräuschsituation flächenhaft dar.

Als Isophonenkarten (Rasterlärmkarten, RLK) werden, wie in § 2 der 34. BImschV gefordert, die beiden Lärmindizes dargestellt LDEN und LNight.

Die Isophonenkarten wurden für jede Straße bzw. jeden Straßenabschnitt separat erstellt.

Entsprechend § 4 Abs. 4, 34. BImschV wird die Geräuschsituation für den LDEN in den folgenden Isophonenbändern mit einer Klassenbreite von 5 dB(A)dargestellt:
55 dB(A) < LDEN ≤ 60 dB(A),
60 dB(A) < LDEN ≤ 65 dB(A),
65 dB(A) < LDEN ≤ 70 dB(A),
70 dB(A) < LDEN ≤ 75 dB(A) sowie
LDEN > 75 dB(A).

Für den LNight wird die Lärmbelastungen in den folgenden Isophonenbändern mit einer Klassenbreite von 5 dB(A)dargestellt:
50 dB(A) < LNight ≤ 55 dB(A),
55 dB(A) < LNight ≤ 60 dB(A),
60 dB(A) < LNight ≤ 65 dB(A),
65 dB(A) < LNight ≤ 70 dB(A) sowie
LNight > 70 dB(A).

Die Farben für die Darstellung der Isophonenbänder sind entsprechend dem Anhang B der DIN 18005, Teil 2 zu wählen. Das braun skalierte Farbband entspricht also Isophonenwerten von weniger als 55 dB(A), das ocker Farbband entspricht Werten von größer als 55 bis 60 dB(A), das rote Farbband von größer als 60 bis 65 dB(A) usw.

Bei Lärmschutzwänden (LSW), die eingetragen sind, aber scheinbar keine Wirkung zeigen, ist zu berücksichtigen, dass viele LSW eine Höhe von ca. 3 m aufweisen, die Isophonenkarten jedoch in einer Höhe von 4 m über Grund gerechnet wurden, so dass die Wirkung der LSW hier kaum zu Tage treten kann.

Verengen sich die Isophonen, liegt dies meist an Unebenheiten im Gelände. Steigt direkt neben der Straße das Gelände stark an, kann sich der Schall nicht gleichmäßig ausbreiten und somit kommt es zum Einschnüren der Isophonen.

Auch in der Umgebung von Brücken ist das Isophonenbild gestört. Der Schall erfährt auf seinem Weg zum Talboden bereits eine Dämpfung. Somit ist es möglich, dass es in Bereichen, die näher an der Straßenachse liegen, leiser ist, als in solchen Bereichen, die weiter entfernt, aber auf Straßenhöhe liegen.

Betroffenheit
Die Betroffenheit wird durch die folgenden Parameter beschrieben:
• Anzahl der betroffenen Menschen
• Anzahl der betroffenen Wohnungen
• Anzahl der betroffenen Schulen
• Anzahl der betroffenen Krankenhäuser
• Größe der betroffenen Fläche.

Die Angaben zur Betroffenheit erfolgen für jede Straße in jeder Kommune separat. Die betroffene Fläche in km² wird pro Kommune angegeben. Die Analyse der Betroffenheit erfolgt entsprechend § 4 Abs. 4, 34. BImschV.

Tabellarisch dargestellt werden die Anzahl der Bewohner in den oben dargestellten Lärmpegelbereichen) sowohl für den Lärmindikator LDEN als auch für den Indikator LNight. Dabei wird einmal die ungerundete Anzahl von Betroffenen angegeben, zum anderen die nach EU-Richtlinie auf die nächste Hunderterstelle gerundete Zahl.

Die Zahl der betroffenen Wohnungen, Schulen und Krankenhäuser ist nur für den Lärmindikator LDEN darzustellen. Hier erfolgt jeweils eine Bestimmung für den Isophonenbereich größer 55 dB(A), größer 65 dB(A) und größer 75 dB(A). Die Angaben sind kumulativ, d.h. in dem Bereich > 55 dB(A) sind auch die Betroffenheiten mit > 65 dB(A) und > 75 dB(A) enthalten. Bei der Zahl betroffener Wohnungen wird einmal die ungerundete Anzahl angegeben, zum anderen die nach EU-Richtlinie geforderte, auf die nächste Hunderterstelle gerundete Zahl.

Ausblick

Die Kartierung der Haupteisenbahnstrecken erfolgt gemäß § 47e durch das Eisenbahnbundesamt.

Aufbauend auf den Ergebnissen der Strategischen Lärmkartierung sind bis zum 18. Juli 2008 durch die Kommunen Lärmaktionspläne zu erstellen, mit denen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen geregelt werden sollen. Die Öffentlichkeit soll zu den Vorschlägen für die Lärmaktionspläne gehört werden. Sie soll die Möglichkeit erhalten, an diesen Plänen rechtzeitig und effektiv mitzuwirken. Die Ergebnisse dieser Mitwirkung sollen berücksichtigt werden.

Die Priorität von Maßnahmen wird i.a. durch das Ausmaß des Lärms (Wert der Lärmindikatoren und Zahl Betroffener bestimmt).

Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt des Saarlandes und der Kommune Völklingen wird im Rahmen eines Pilotprojekt am ZBF-UCB am Umwelt-Campus die Aktionsplanung für die Kommune Völklingen durchgeführt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen fließen in einen dynamischen Leitfaden ein, der allein saarländischen Kommunen zunächst in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird, um ihnen eine weitgehende Unterstützung bei der Durchführung ihrer Aktionsplanung anzubieten. Von Seiten des ZBF-UCB wird das Projekt durch Frau Prof. Dr. Kerstin Giering geleitet.

Bei der 2. Stufe der Lärmkartierung zum 30.06.2012 sind Straßen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Millionen KFZ jährlich (entsprechend ca. 8.200 Fahrzeugen täglich) zu berücksichtigen. Ferner werden auch Ballungsräume mit mehr als 100.000 Einwohnern zu betrachten sein sowie Eisenbahnstrecken mit mehr als 30.000 Zugbewegungen pro Jahr (entsprechend ca. 82 Zügen pro Tag). Bis zum 18.07.2013 sind hierfür wiederum Lärmaktionspläne aufzustellen. Dieses Verfahren von Lärmkartierung und Aktionsplanung wird danach alle 5 Jahre fortgeschrieben.

FAQ

Wird auch der Lärm von lauten, aufgetunten Motorrädern berücksichtigt?
Nein, in den Verkehrsdaten für die Lärmkartierung sind nur PKW und LKW zu berücksichtigen.

Wird auch der Lärm von militärischen Einrichtungen berücksichtigt?
Nein, gemäß EU-Richtlinie sind diese von der Lärmkartierung ausgenommen.

Wird auch der Lärm von militärischen Tiefflügen berücksichtigt?
Nein, gemäß EU-Richtlinie sind diese von der Lärmkartierung ausgenommen.

Wird auch der Lärm von gewerblichen Anlagen berücksichtigt?
Nein, diese sind nur in Ballungsräumen mit zu berücksichtigen. In der 1. Stufe der Kartierung liegen in Rheinland-Pfalz Saarland keine Ballungsräume vor.

Werden auch die besonders lauten Stunden (bspw. Rush-Hour) berücksichtigt?
Nein, ausschlaggebend ist die Durchschnittliche Tägliche Verkehrsstärke (DTV). Diese wird bspw. an automatischen Zählstellen über längere Zeit erfasst. Es erfolgt einer Mittelung sowohl über den Tag als auch über die Wochentage.

Werden Reflexionen zwischen Gebäuden berücksichtigt?
Ja, auch bspw. zwischen parallel verlaufenden Lärmschutzwänden. Die Berücksichtigung erfolgt über den sog. Mehrfachreflexionszuschlag.

Wird die höhere Störwirkung von Lichtsignalanlagen berücksichtigt?
Nein, das ist in der Berechnungsvorschrift VBUS nicht vorgesehen.

Welche rechtlichen Ansprüche leiten sich aus der Lärmkartierung ab?
Gemäß § 47 Abs. 6 Bundesimmissionsschutzgesetz sind die Maßnahmen, die Lärmaktionspläne festlegen, durch Anordnungen oder sonstige Entscheidungen der zuständigen Träger öffentlicher Verwaltung nach diesem Gesetz oder nach anderen Rechtsvorschriften durchzusetzen. Sind in den Plänen planungsrechtliche Festlegungen vorgesehen, haben die zuständigen Planungsträger dies bei ihren Planungen zu berücksichtigen.

Welchen Sinn hat die Kartierung resp. Aktionsplanung?
Die EU-Richtlinie macht erstmals im breiten Umfang auf das Problemfeld Lärm aufmerksam und schafft damit den Zwang zur Auseinandersetzung mit der Thematik, verbunden mit einer Sensibilisierung. Während für andere Umweltmedien vielfach bereits breite Datengrundlagen existieren und anhand dieser auch Entwicklungen beobachtet und Maßnahmen bewertet werden können, gab es für Lärm in der Umwelt bisher keine objektive Datengrundlage im umfassenden Sinn. Durch die Strategische Lärmkartierung wird nicht nur die Möglichkeit geschaffen, auf den berechneten Datengrundlagen eine Aktionsplanung durchzuführen, sondern auch die Wirksamkeit der Maßnahmen und die Entwicklung in den betroffenen Gebieten durch die stetige Aktualisierung zu beurteilen.

Wodurch kann der Lärm reduziert werden?
(Fast) jeder Bürger sollte einsehen, dass er sowohl Opfer (Lärmbetroffener) als auch Täter (Lärmerzeuger) ist. Eine lärmmindernde Fahrweise (die im übrigen i.a. auch spritsparend ist) kann ein erster Schritt sein. Auch lärmgeminderte Reifen („Blauer Engel") und Fahrzeuge (insbesondere auch LKW), die wenig Lärmemissionen hervorrufen, helfen.
Am einfachsten wäre eine Reduzierung der Fahrbewegungen, d.h. bspw. konkret, zu überlegen, das Auto einmal stehen zu lassen, auf ÖPNV, Fahrrad oder die eigenen Füße umzusteigen.

 

Strategische Lärmkartierung für den Ballungsraum Mannheim

Zur Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie beauftragte die Stadt Mannheim die FH Trier, Standort Umwelt-Campus Birkenfeld mit der Strategischen Lärmkartierung.

Hierbei wurden Straßen mit einer Durchschnittlichen Verkehrsstärke von mehr als 4.000 KFZ pro Tag zu berücksichtigt. Die Lärmbelastung durch die in der Stadt Mannheim verkehrende Straßenbahn wurden ebenso berücksichtigt wie die gewerblichen Quellen Industrieanlagen (IVU-Betriebe) und Hafenanlagen. Der Lärmbelastung durch den Flughafen wurde durch das Büro deBAKOM berechnet; die Auswertung in Form der Betroffenheitsanalyse erfolgte am Umwelt-Campus. Das Projekt wurde von Frau Prof. Dr. Kerstin Giering und Frau Ute Lehnertz geleitet und bearbeitet.

Pilotprojekt Aktionsplanung Völklingen

Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt des Saarlandes und der Kommune Völklingen wird im Rahmen eines Pilotprojekt am ZBF-UCB am Umwelt-Campus die Aktionsplanung für die Kommune Völklingen durchgeführt. Die dabei gewonnenen Erfahrungen fließen in einen dynamischen Leitfaden ein, der allein saarländischen Kommunen zunächst in elektronischer Form zur Verfügung gestellt wird, um ihnen eine weitgehende Unterstützung bei der Durchführung ihrer Aktionsplanung anzubieten. Von Seiten des ZBF-UCB wird das Projekt durch Frau Prof. Dr. Kerstin Giering geleitet

 

Rheinland-Pfalz gewinnt an Boden

In Kooperation mit dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz

Strategiepapier zum Thema nachhaltige Flächenhaushaltspolitik in Rheinland-Pfalz und die Durchführung einer Veranstaltung zu diesem Thema.

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr, Prof. Dr. Stephan Tomerius
Projektmanager: Diplom-Wirtschaftsjurist (FH) A. Dedden,
Diplom-Betriebswirt (FH) H. Ebert (C. Frick, O. Soler)
Projektstatus: Update

Formulierung einer politischen Strategie zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme unter Einbeziehung und Abwägung anderer relevanten Belange (v. a. Wirtschaft und Soziales).
Das Strategiepapier stellt den Status quo aller in den diversen Ressorts der Landesregierung verfolgten Zielsetzungen und Instrumente zur Reduktion der Flächeninanspruchnahme dar und gibt Hinweise auf zu stärkende Handlungsoptionen.

Rheinland-Pfalz gewinnt an Boden

Die Inanspruchnahme und Nutzung der Böden, die oftmals auch als Flächenverbrauch bezeichnet werden, ist ein zentrales Problem des Bodenschutzes. Mit einer fortwährend zu hohen unwiederbringlichen Nutzung, insbesondere auf der grünen Wiese, verbauen wir nicht nur im übertragenen Sinne unseren nachkommenden Generationen unsere Umwelt.

Die nachfolgenden Zahlen verdeutlichen dies.
Die gegenwärtige Flächenneuinanspruchnahme (Siedlungs- und Verkehrsfläche) liegt bundesweit bei 93 ha pro Tag, in Rheinland-Pfalz bei 4,4 ha pro Tag.

Annähernd die Hälfte der Siedlungs- und Verkehrsfläche ist versiegelt. Das Fernziel der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung besteht in einer Verringerung der täglichen Inanspruchnahme neuer Siedlungs- und Verkehrsflächen bis zum Jahr 2020 auf 30 ha pro Tag. Bricht man dieses Ziel auf Rheinland-Pfalz herunter, entspricht dies einem Reduktionsziel auf 1,4 ha/Tag im Jahr 2020.
Dieses Ziel soll aber nicht durch Anordnungen "von oben", sondern durch Aufklärung, Bewusstseinsbildung, Beratung und Unterstützung der kommunalen Entscheidungsträger erreicht werden.
Vor diesem Hintergrund ging vom Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz (ehemals MUF) die Initiative aus, eine Strategie zu entwickeln, um von Landesebene aus im Zusammenspiel mit den relevanten Akteuren im Land Wege zu finden, eine Verringerung der Neuinanspruchnahme von Flächen und wertvollen Böden einzuleiten. Das MUFV sieht sich hierbei in der Rolle eines Impulsgebers und hat von Anfang an den Dialog mit weiteren Landesministerien gesucht, die bei der Thematik "Nachhaltige Flächenhaushaltspolitik und Flächenmanagement" wichtige Regelungskompetenzen inne haben. Zu nennen sind hierbei das Ministerium des Innern und für Sport (ISM) und das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW), das Ministerium für Finanzen (FM) sowie die Staatskanzlei.

Veranstaltung zu diesem Thema

Wesentliche Elemente der flächenhaushaltspolitischen Strategie wurden bereits im Ressortforum des Ministeriums für Umwelt und Forsten am 18.11.2004 im Schloss Waldthausen / Mainz der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert.
In der Tagung wurden Aktivitäten im Bereich des vorsorgenden Bodenschutzes sowie zur Reduzierung der Flächeninanspruchnahme vorgestellt und diskutiert.
Die Veranstaltung "Rheinland-Pfalz gewinnt an Boden" wandte sich bewusst an Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen sowie die sonstigen an der Landesnutzung beteiligten Akteure wie lokale Agenda 21-Gruppen sowie Bodenschutzbehörden. Die Veranstaltung diente dem Erfahrungsaustausch über ein aktives Flächenmanagement für einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden im Land Rheinland-Pfalz.

Download Tagungsband

Fiskalisches Controlling bei der Neuausweisung von Wohngebieten in Birkenfeld

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr
Projektmanager: O. Fehres
Projektstatus: Abgeschlossen

Entwicklung eines Excel-basierten Tools mit der Funktion eines planungsbezogenen Managementinformationsinstruments, das es der verantwortlichen Gemeinde ermöglicht, die fiskalischen Auswirkungen einer Wohngebietsneuausweisung abzuschätzen und so dem Ziel einer kostentransparenteren und damit nachhaltigeren Flächenhaushaltspolitik dient.

Fiskalisches Controlling bei der Neuausweisung von Gewerbegebieten in Birkenfeld

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr
Projektmanager: D. Mühlleitner
Projektstatus: Abgeschlossen

Entwicklung eines Excel-basierten Tools mit der Funktion eines planungsbezogenen Managementinformationsinstruments, das es der verantwortlichen Gemeinde ermöglicht, die fiskalischen Auswirkungen einer Gewerbegebietsneuausweisung abzuschätzen und so dem Ziel einer kostentransparenteren und damit nachhaltigeren Flächenhaushaltspolitik dient.

 

Regional-Marketing-Konzept für die VG Birkenfeld

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr, Prof. Dr. Thorsten Schaper
Projektmanager: P. Philippi
Projektstatus: Abgeschlossen

Für die Verbandsgemeinde Birkenfeld wird unter Beachtung der Größe und somit vorhandener Beschränkungen ein Regional-Marketing-Konzept entworfen, das in einer Analyse-Phase die Potentiale, Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken der VG darstellt und einen einzigartigen Standortvorteil eruiert. Darauf aufbauend wird ein mögliches Leitbild entworfen, eine künftige Vorgehensweise, Organisation und denkbare Maßnahmen formuliert.

Regional-Marketing-Konzept für den Landkreis Birkenfeld

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr, Prof. Dr. Thorsten Schaper
Projektmanager: P. Philippi
Mitarbeiter: A. Dedden, H. Ebert

Projektstatus: Abgeschlossen
Für den Landkreis Birkenfeld wird ein Regional-Marketing-Konzept entworfen, anhand dessen ein Marketingprozess in Gang gesetzt wird. Eine ausführliche Situationsanalyse schafft hierbei eine Grundlage für die Entscheidung für Ziele, Strategien und eine Positionierung. Diese werden in einer Kick-Off-Veranstaltung kooperativ festgelegt und in der Folge durch die Realisierung operativer Maßnahmen von Arbeitskreisen und Projektgruppen verfolgt.

Erstellung eines Dorferneuerungskonzeptes für die Ortsgemeinde Niederwörresbach

Projektleitung: Dr.-Ing. Frank Gericke
Projektmanager: H. Ebert
Projektstatus: Abgeschlossen

Im Auftrag der Gemeinde Niederwörresbach wird ein Dorferneuerungskonzept entwickelt. Im Hinblick auf die demografische Entwicklung handelt es sich hierbei nicht unbedingt um das klassische Konzept einer Dorferneuerung. Ziel für die Zukunft ist es, eine nachhaltige Siedlungsstruktur zu schaffen und gleichzeitig die anfallenden Fixkosten für die Gemeinde klein zu halten. Das Konzept umfasst zunächst die beiden Planungsschritte Analyse und Erstellung eines Zielkonzeptes.

Erstellung einer Baulandinformationsbörse (BIB)

Projektleitung: Prof. Dr. Dirk Löhr, Dr.-Ing. Frank Gericke
Projektmanager: A. Dedden (C. Frick)
Projektstatus: Abgeschlossen

Erstellung einer Informationsplattform, in der alle Baulandpotenziale einer Kommune erfasst werden.
Ziel der Plattform ist die Schaffung von Transparenz hinsichtlich des Bestandes an ungenutzten Baulandpotenzialen. Zielgruppen sind betroffene Bürger, Grundstückseigentümer, Architekten, potenzielle Bauherren und Investoren, denen Informationen über die Marktverfügbarkeit von Baulücken und weiteren Flächen, die sofort oder in absehbarer Zeit bebaubar sind, gegeben werden.

Altlastensanierung im südlichen Teil des Umwelt-Campus Birkenfeld

Projektleitung: Prof. Dr. Heike Bradl, Prof. Dr. Hans-Peter Michler
Projektstatus: Abgeschlossen

Auf Teilflächen im südlichen Bereich des Geländes des Umwelt-Campus Birkenfeld ist aufgrund der früheren Nutzung als militärische Liegenschaft der amerikanischen Streitkräfte der Verdacht des Vorliegens von Altlasten aufgetreten. Eigentümerin dieser Flächen ist die "UCB Umwelt-Campus Birkenfeld Entwicklungs- und Management GmbH" (UCB-GmbH).
Gegenstand der Beauftragung des ZBF-UCB waren Fragen über den Umfang der Sanierungsverpflichtung der UCB-GmbH. Das betraf sowohl technisch-naturwissenschaftliche als auch rechtliche Fragestellungen. In enger Zusammenarbeit von Frau Prof. Dr. Heike Bradl (technische Fragen) und Prof. Dr. Hans-Peter Michler (rechtliche Fragen) hat das ZBF-UCB einen Sanierungsvorschlag erarbeitet und den Beteiligten sowie der zuständigen Bodenschutzbehörde vorgelegt.