Glossar

Agglomeration
Eine Agglomeration ist nach Definition der UNO von 1998 eine Kernstadt, die ein suburbanes Umland oder zumindest dicht besiedeltes Gebiet besitzt...

Eine Agglomeration (lat. agglomerare „fest anschließen") ist nach Definition der UNO von 1998 eine Kernstadt, die ein suburbanes Umland oder zumindest dicht besiedeltes Gebiet besitzt, das außerhalb der Stadtgrenzen liegt, aber direkt an sie angrenzt. Eine solche Agglomeration besteht aus einer oder mehreren Städten und ihren Vorstadtgemeinden (sog. Speckgürtel). Die Agglomeration entspricht also der „Stadt" im rein geographischen Sinne, ohne Berücksichtigung von administrativen Grenzen. Andere häufig verwendete Bezeichnungen für solch ein Gebiet sind Stadtregion und Ballungsraum/-gebiet.
Quelle: Wikipedia  

Altlasten
Altlasten sind 1. stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind...

Altlasten im Sinne des § 2 Abs. 5 Bundes-Bodenschutzgesetz sind
1. stillgelegte Abfallbeseitigungsanlagen sowie sonstige Grundstücke, auf denen Abfälle behandelt, gelagert oder abgelagert worden sind (Altablagerungen) und 2. Grundstücke stillgelegter Anlagen und sonstige Grundstücke, auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen umgegangen worden ist, ausgenommen Anlagen, deren Stilllegung einer Genehmigung nach dem Atomgesetz bedarf (Altstandorte) durch die schädliche Bodenveränderungen oder sonstige Gefahren für den einzelnen oder die Allgemeinheit hervorgerufen werden.
Quelle: Bundesministerium der Justiz

altlastverdächtige Flächen
Altlastverdächtige Flächen sind Altablagerungen und Altstandorte, bei denen der Verdacht schädlicher Bodenveränderungen oder sonstiger Gefahren für den einzelnen oder die Allgemeinheit besteht...

Altlastverdächtige Flächen gemäß § 2 Abs. 6 des Bundes-Bodenschutzgesetzes sind Altablagerungen und Altstandorte, bei denen der Verdacht schädlicher Bodenveränderungen oder sonstiger Gefahren für den einzelnen oder die Allgemeinheit besteht.
Quelle: Bundesministerium der Justiz

Baugesetzbuch
Das deutsche Baugesetzbuch ist das wichtigste Gesetz des Bauplanungsrechts...

Das deutsche Baugesetzbuch (amtliche Abkürzung BauGB), veraltet Bundesbaugesetz (BBauG), ist das wichtigste Gesetz des Bauplanungsrechts. Seine Bestimmungen haben großen Einfluss auf Gestalt, Struktur und Entwicklung des besiedelten Raumes und die „Bewohnbarkeit" der Städte und Dörfer. Es definiert die wichtigsten stadtplanerischen Instrumente, die den Gemeinden zur Verfügung stehen. Diese Darstellung folgt der Gliederung des Baugesetzbuches in die vier Teile Allgemeines Städtebaurecht, Besonderes Städtebaurecht, Sonstige Vorschriften und Überleitungs- und Schlussvorschriften, beschränkt sich jedoch auf einen allgemeinen Überblick über Gegenstände und Instrumente des Gesetzes.
Quelle: Wikipedia

Bauleitplanung
Die Bauleitplanung ist das wichtigste Planungsinstrumentarium zur Lenkung und Ordnung der städtebaulichen Entwicklung einer Gemeinde in Deutschland...

Die Bauleitplanung ist das wichtigste Planungsinstrumentarium zur Lenkung und Ordnung der städtebaulichen Entwicklung einer Gemeinde in Deutschland. Sie wird zweistufig in amtlichen Verfahren vollzogen, die im Baugesetzbuch (BauGB) umfassend geregelt sind. Zunächst wird in der vorbereitenden Bauleitplanung ein Flächennutzungsplan für das gesamte Gemeindegebiet aufgestellt (§§ 5-7 BauGB). In der verbindlichen Bauleitplanung werden sodann Bebauungspläne für räumliche Teilbereiche des Gemeindegebiets aufgestellt (§§ 8-10 BauGB). Während der Flächennutzungsplan nur behördenverbindliche Darstellungen über die Grundzüge der Bodennutzung enthält, regeln die Festsetzungen der Bebauungspläne die bauliche und sonstige Nutzung von Grund und Boden detailliert und allgemeinverbindlich. Die Bebauungspläne bestimmen somit wesentliche bauplanungsrechtliche Voraussetzungen, unter denen die Bauaufsichtsbehörden für Bauvorhaben Baugenehmigungen erteilen (sofern nicht nach Maßgabe der Bauordnungen der Länder sog. Genehmigungsfreistellungsverfahren durchgeführt werden).
Quelle: Wikipedia

Bebauungsplan
Ein Bebauungsplan ist der in Form einer Satzung von der Gemeinde verabschiedete verbindliche Bauleitplan; er enthält die zeichnerische und schriftliche Darstellung der baulichen und sonstigen Nutzung des von ihm erfassten Gebiets...

Ein Bebauungsplan ist der in Form einer Satzung von der Gemeinde verabschiedete verbindliche Bauleitplan; er enthält die zeichnerische und schriftliche Darstellung der baulichen und sonstigen Nutzung des von ihm erfassten Gebiets. Der Bebauungsplan kann u. a. festlegen:
• Art und Ausmaß der baulichen Nutzung,
• die Bauweise,
• die überbaubaren und nicht überbaubaren Grundstücksflächen,
• Flächen für den Gemeinbedarf,
• für Land- und Forstwirtschaft und Verkehrsflächen.
Quelle: Meyers Lexikon online

Bodenordnung
Unter Bodenordnung wird in der Bundesrepublik Deutschland die hoheitliche Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden bezeichnet...

Unter Bodenordnung wird in der Bundesrepublik Deutschland die hoheitliche Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden bezeichnet. Man unterscheidet zwischen Bodenordnung im ländlichen Raum (Flurbereinigung) und Bodenordnung im städtischen Raum (Umlegung).
Quelle: Wikipedia

Bodenveränderung
Schädliche Bodenveränderungen gemäß § 2 Abs. 3 des Bundes-Bodenschutzgesetzes sind Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen, die geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen...

Schädliche Bodenveränderungen gemäß § 2 Abs. 3 des Bundes-Bodenschutzgesetzes sind Beeinträchtigungen der Bodenfunktionen, die geeignet sind, Gefahren, erhebliche Nachteile oder erhebliche Belästigungen für den Einzelnen oder die Allgemeinheit herbeizuführen.
Bundesministerium der Justiz Unter Bodenordnung wird in der Bundesrepublik Deutschland die hoheitliche Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden bezeichnet. Man unterscheidet zwischen Bodenordnung im ländlichen Raum (Flurbereinigung) und Bodenordnung im städtischen Raum (Umlegung).
Quelle: Wikipedia

Bodenversiegelung
Bodenversiegelung wird definiert als eine vom Menschen geschaffene Trennung des Bodenraumes von der Atmosphäre durch Bedeckung der Bodenoberfläche mit praktisch undurchlässigen Materialien, insbesondere durch die Bebauung von Flächen mit Straßen...

Bodenversiegelung wird definiert als eine vom Menschen geschaffene Trennung des Bodenraumes von der Atmosphäre durch Bedeckung der Bodenoberfläche mit praktisch undurchlässigen Materialien, insbesondere durch die Bebauung von Flächen mit Straßen, Wegen und Gebäuden.
Quelle: Umwelt-Lexikon der Stadt Braunschweig

Business Improvement District (BID)
Ein Business Improvement District (BID) (auch: Business Improvement Area, Business Revitalization Zone, Innovationsbereich, Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen (PACT)) ist ein räumlich festgelegter...

Ein Business Improvement District (BID) (auch: Business Improvement Area, Business Revitalization Zone, Innovationsbereich, Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen (PACT)) ist ein räumlich festgelegter, innerstädtischer Bereich (Quartier), in dem Grundstückseigentümer auf weitgehend freiwilliger Basis zeitlich begrenzte Maßnahmen zur Verbesserung des Umfeldes und der Attraktivität des Bereiches finanzieren und durchführen. BIDs werden in von konsumnahen Dienstleistungen, insbesondere von Einzelhandel geprägten Gebieten wie Fußgängerzonen eingesetzt.
Der Business Improvement District ist ein räumlich abgegrenzter, meist innerstädtischer Bereich, in dem die Grundeigentümer sich selbst für eine bestimmte Zeit zur Finanzierung von Maßnahmen zur Umfeldverbesserung oder anderer gemeinsamer Interessen verpflichten (Selbstbesteuerung). Dazu ist regelmäßig ein Abstimmungsquorum der Grundeigentümer erforderlich, in dem eine qualifizierte Mehrheit der Einrichtung des BID zustimmt oder der Einrichtung nicht widerspricht. Darauf hin kann die Kommune eine Satzung erlassen, durch die alle Grundeigentümer zur finanziellen Beteiligung an den Maßnahmen des BID verpflichtet werden (Vermeidung von Trittbrettfahrern).
Ein BID ist ein typisches Beispiel einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft (PPP), in der öffentliche Rechtssetzungsbefugnis und private Initiative zusammen wirken.
Quelle: Wikipedia    

City-Marketing und Stadtmarketing
In den letzten Jahren verloren die Zentren der Städte zunehmend an Bedeutung...

In den letzten Jahren verloren die Zentren der Städte zunehmend an Bedeutung. Insbesondere das Entstehen von großen Einkaufszentren an den Stadträndern und der zunehmende Verlust von Einwohnern und Besuchern in den Innenstädten haben zu einer Verschlechterung der Situation in der „City" geführt. Auch zwischen Städten ist ein verstärkter Wettbewerb um Kaufkraftströme, Image, Ausbau und Sicherung von Arbeitsplätzen, Industrieansiedlungen, Ansiedlungen von Einwohnern etc. zu beobachten. Die Attraktivität einer Stadt hängt von der Vielfalt ihres Angebotes wie Wohnen, Einkauf, Freizeit, Kultur, Sport, Arbeitsmöglichkeiten u.Ä. ab.
Unter City Marketing versteht man die Entwicklung eines umfassenden Marketing-Konzeptes, das unter Einbindung einer Anspruchsgruppe einer Stadt, wie Unternehmen und Bürger, die Vermarktung des Produktes „City" ermöglichen soll. Durch eine Gewinn bringende Kombination der oben genannten Faktoren soll die Attraktivität der Innenstädte für unterschiedliche Zielgruppen wieder angehoben werden.
Unter Stadtmarketing versteht man Maßnahmen, die von öffentlichen Verwaltungen zur Profilierung einer Stadt als attraktiver Standort für Industrie und Gewerbe, für Dienstleistungen, als einen Ort mit einem breiten Handels- Freizeit- und Infrastrukturangebot, insgesamt als eine Stadt mit hoher Lebensqualität (Standortmarketing). Bei dem engeren City Marketing wird eine unverwechselbare Profilierung der Innenstadt gegenüber den großflächigen Anbietern auf der grünen Wiese mit ihren breiten Sortimenten in SB-Warenhäusern und Fachmärkten sowie dem großzügigen Parkplatzangebot angestrebt. Citymanager sollen versuchen diese Wettbewerbsvorsprünge einzuholen. Typische Maßnahmen des Stadtmarketing sind: Prospekte, Werbebroschüren, sportliche, soziale, kulturelle, soziale (Groß-) Veranstaltungen, Schaufensterwettbewerbe, Gepäckaufbewahrungs- und Zustellservice, Kinderbetreuung, Sondertarife in öffentlichen Verkehrsmitteln und Parkhäusern, Restaurierung von Baudenkmälern, attraktive Einrichtung von Fußgänger- und Erholungszonen, Parks etc.
Quelle: Gabler Wirtschaft Lexikon, 15. Auflage

Demografischer Wandel
Mit dem Begriff "demographischer Wandel" wird die Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur einer Gesellschaft bezeichnet...

Mit dem Begriff "demographischer Wandel" wird die Veränderung der Zusammensetzung der Altersstruktur einer Gesellschaft bezeichnet. Der Begriff ist zunächst weder positiv noch negativ behaftet und kann sowohl eine Bevölkerungszunahme als auch eine Bevölkerungsabnahme bezeichnen. Die demographische Entwicklung wird dabei von folgenden drei Faktoren beeinflusst:
• der Fertilität/ Geburtenrate
• der Lebenserwartung
• und dem Wanderungssaldo.
Die Entwicklung der Bevölkerungszahl ergibt sich also aus der Summe des Wanderungssaldo und des Geburten- oder Sterbeüberschusses.
Quelle: Förderland

Dorferneuerung
Unter „Dorferneuerung" werden heute in der Bundesrepublik Deutschland im Allgemeinen staatlich geförderte Programme verstanden, welche die sozialen, ökonomischen und ökologischen Verhältnisse in den Dörfern nachhaltig verbessern und ...

Unter „Dorferneuerung" werden heute in der Bundesrepublik Deutschland im Allgemeinen staatlich geförderte Programme verstanden, welche die sozialen, ökonomischen und ökologischen Verhältnisse in den Dörfern nachhaltig verbessern und die räumlich-kulturelle Vielfalt der Regionen stärken (sollen).
In Rheinland-Pfalz ist die Dorferneuerung ein Förderinstrument des Landes zur wirtschaftlichen und kulturellen Strukturverbesserung ländlicher Gemeinden, die ihre strukturelle Entwicklung als Selbstverwaltungsaufgabe wahrnehmen. Zugleich ist die Dorferneuerung Teil einer aktiven Strukturpolitik für die ländlichen Räume.
Quelle: ISM.RLP

Dorfkataster
Das Kataster ist die flächendeckende Beschreibung sämtlicher Flurstücke eines Landes...

Das Kataster, bzw. Liegenschaftskataster ist die flächendeckende Beschreibung sämtlicher Flurstücke (Parzellen) eines Landes. In einem beschreibenden Teil und in Karten werden die geometrische Lage, die baulichen Anlagen /Liegenschaften, die Art der Nutzung und Größe beschrieben.
Quelle: Wikipedia

Dorfmoderation
Der Einsatz der Dorfmoderation ist überall da angebracht, wo an der Lebensqualität auf dem Lande gebaut werden soll...

Der Einsatz der Dorfmoderation ist überall da angebracht, wo an der Lebensqualität auf dem Lande gebaut werden soll. Erprobt ist die Dorfmoderation bisher im Rahmen der Dorferneuerung. Durch die Dorfmoderation sollen die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Dorfentwicklung eingebunden werden. Aufgaben der Moderation:

  • Das Interesse der Bewohner für das dörfliche Gemeinschaftsleben wecken.
  • Gemeinsam mit den Dorfbewohnern Vorstellungen und Einstellungen, Ideen und Meinungen zur Entwicklung ihres Dorfes zusammentragen.
  • Durch Gründung von themenorientierten Arbeitskreisen (z.B.: Gebäudeumnutzung, Verkehr, Erschließung von Baugebieten, Lärmschutz etc.) die Bürgerbeteiligung im Dorferneuerungsverfahren unterstützen.
  • Unterstützung bei der Entwicklung eines dörflichen Leitbildes.
Quelle: Homepage des FWG Ellern e. V.  

Filialisierung
Filialisierung bezeichnet in der Geographie und Stadtplanung den Verdrängungsprozess von Inhaber geführten Geschäften des Einzelhandels durch Filialen größerer Handelsunternehmen...

Filialisierung bezeichnet in der Geographie und Stadtplanung den Verdrängungsprozess von Inhaber geführten Geschäften des Einzelhandels durch Filialen größerer Handelsunternehmen. Der prozentuale Anteil an Filialen wird als Filialisierungsgrad bezeichnet. Ortstypische Geschäfte werden aufgegeben, da ihre Inhaber die geforderten Mieten nicht mehr bezahlen können. An ihre Stelle treten Filialen national oder international operierender Großunternehmen, die aufgrund ihrer Marktmacht trotz hoher Mieten Gewinne erwirtschaften können. Ein hoher Filialisierungsgrad führt zu homogenen gleichartigen Warenangeboten in den jeweiligen Geschäftszentren. Diese Homogenität wird häufig negativ bewertet.
Quelle: Wikipedia

Fläche im Kreis
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) führte im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) das Forschungsvorhaben des Experimentellen Wohnungs- und...

Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) führte im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) und des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS) das Forschungsvorhaben des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) „Fläche im Kreis - Kreislaufwirtschaft in der städtischen/stadtregionalen Flächennutzung" durch. Zentraler Gegenstand war die Durchführung von Planspielen zur Flächenkreislaufwirtschaft.
Quelle: Difu

Flächenhaushaltspolitik
Unser Wohlstand und die soziale Gerechtigkeit sind auf Dauer abhängig von einer konsequenten Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen...

Unser Wohlstand und die soziale Gerechtigkeit sind auf Dauer abhängig von einer konsequenten Sicherung unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Dabei hat der sparsame und schonende Umgang mit der begrenzten Ressource Fläche wegen ihrer dramatisch fortschreitenden Gefährdung eine ganz besondere Bedeutung. Hier setzt die Flächenhaushaltspolitik (FHP) mit zwei Kernzielen an, nämlich
1. jede weitere Ausdehnung von Siedlungs- und Verkehrsflächen zu Lasten der Freiflächen nicht nur deutlich zu verringern (z.B. bis zum Jahr 2020 auf nur noch 30 ha/pro Tag), sondern langfristig auch ganz zum Stillstand zu bringen (Mengenziel) und
2. die ökologischen Qualitäten der Ressource Fläche nicht nur zu erhalten, sondern auch die von unabwendbaren neuen Flächenbeanspruchungen ausgehenden Beeinträchtigungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht vollständig auszugleichen sowie auf bereits genutzten, devastierten Flächen die ökologischen Funktionen wiederherzustellen (Qualitätsziel).
Quelle: Rat für Nachhaltige Entwicklung

Flächeninanspruchnahme
siehe Flächenneuinanspruchnahme.

siehe Flächenneuinanspruchnahme.

Flächenmanagement
Flächenmanagement ist ein Instrument zur nachhaltigen Entwicklung von Flächen (Grundstücken)...

Flächenmanagement ist ein Instrument zur nachhaltigen Entwicklung von Flächen (Grundstücken). Es beinhaltet die vollständige Analyse der potentiellen Nutzungsmöglichkeit einer Brachfläche, unter ökonomischen und ökologischen Aspekten. Ziele des Flächenmanagements sind eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Wiedernutzbarmachung von Altlasten bzw. Brachen und eine nachhaltige Stadtentwicklung. Damit verbunden ist die Senkung des Flächenverbrauchs durch Neuversiegelung. Flächenmanagement wird sowohl bei der Wiedereingliederung einer einzelnen Fläche in den Wirtschaftskreislauf als auch bei der Entwicklung ganzer Stadtgebiete oder Regionen angewandt. Quelle: Wikipedia

Flächenneuinanspruchnahme
Die Flächeninanspruchnahme ist die Umwandlung von freier Fläche in Siedlungs- und Verkehrsfläche...

Die Flächeninanspruchnahme ist die Umwandlung von freier Fläche in Siedlungs- und Verkehrsfläche. Ziel des Bodenschutzes ist eine Verringerung der Flächeninanspruchnahme, um auch künftigen Generationen Entwicklungsmöglichkeiten zu gewährleisten.
Quelle: Umweltdatenbank online

Flächennutzungsplan
Der Flächennutzungsplan ist ein Bauleitplan für die jeweilige Gemeinde, der die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung und die Bodennutzung gemäß den voraussehbaren Bedürfnissen in den Grundzügen darstellt...

Der Flächennutzungsplan ist ein Bauleitplan für die jeweilige Gemeinde, der die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung und die Bodennutzung gemäß den voraussehbaren Bedürfnissen in den Grundzügen darstellt. So weist er z.B. Flächen für Sport- und Spielplätze, Schulen, Industrie-, Wohn- und Erholungsgebiete aus. Auf seiner Grundlage wird der Bebauungsplan entwickelt.
Quelle: Architektur-Lexikon online

Flächenverbrauch
siehe Flächenneuinanspruchnahme.

siehe Flächenneuinanspruchnahme.

Flächenversiegelung
siehe Bodenversiegelung.

siehe Bodenversiegelung.

Gegenstromprinzip
Das Gegenstromprinzip ist ein Grundprinzip der Landesplanung, das durch die wechselseitige Beeinflussung von örtlicher und überörtlicher bzw. regionaler und überregionaler Planung gekennzeichnet ist...

Das Gegenstromprinzip ist ein Grundprinzip der Landesplanung, das durch die wechselseitige Beeinflussung von örtlicher und überörtlicher bzw. regionaler und überregionaler Planung gekennzeichnet ist. Der Einfluss der höheren, überregionalen Planungsträger auf die regionalen, untergeordneten Planungsträger wird als "Top down" (Planung von oben nach unten) bezeichnet, der Gegenstrom dazu wird "Bottom up"-Planung (Planung von unten nach oben) genannt. Die Ordnung der Einzelräume soll sich in die Ordnung des Gesamtraumes einfügen und im Gegenzug soll die Ordnung des Gesamtraumes die Gegebenheiten und Erfordernisse seiner Einzelräume berücksichtigen.
Quelle: Umweltlexikon online

Grünordnungsplan
Der Grünordnungsplan ist ein Instrument der Landschaftsplanung auf kommunaler Ebene, welcher Fachbeiträge sowohl zu den Belangen des Naturschutzes als auch der Freiraumplanung zum Bebauungsplan liefert...

Der Grünordnungsplan ist ein Instrument der Landschaftsplanung auf kommunaler Ebene, welcher Fachbeiträge sowohl zu den Belangen des Naturschutzes als auch der Freiraumplanung zum Bebauungsplan liefert.
Quelle: Universität Rostock

Innenentwicklung
Innenentwicklung bezeichnet die Strategie den zukünftigen Flächenbedarf durch die Nutzung von innerörtlicher, bereits erschlossenen Flächen zu decken und auf die Ausweisung von Flächen auf der „Grünen Wiese" weitgehend zu verzichten...

Innenentwicklung bezeichnet die Strategie den zukünftigen Flächenbedarf durch die Nutzung von innerörtlicher, bereits erschlossenen Flächen zu decken und auf die Ausweisung von Flächen auf der „Grünen Wiese" weitgehend zu verzichten. Obwohl Innenentwicklung schon lange als wesentliche städtebauliche Zielsetzung definiert ist, hat sich die Intensität des Landschaftsverbrauchs im Außenbereich in den letzten Jahren weiter gesteigert. In Anbetracht des demographischen Wandels und der damit verbundenen gesellschaftlichen Herausforderungen, aber auch hinsichtlich ökonomischer Faktoren bedarf es einer qualifizierten Auseinandersetzung mit Strategien und in der kommunalen Praxis anwendbaren Instrumenten und Steuerungsmöglichkeiten zur Innenentwicklung, um das im Baugesetzbuch (BauGB) definierte Ziel Innen- vor Außenentwicklung umzusetzen.
Quelle: Wikipedia

Konversion
Unter Konversion wird allgemein die Umwandlung bzw. Umnutzung von Militär-, Industrie-, Bahn- und weiteren Brachflächen bezeichnet...

Unter Konversion wird allgemein die Umwandlung bzw. Umnutzung von Militär-, Industrie-, Bahn- und weiteren Brachflächen bezeichnet. Die Folgen der weltweiten Abrüstung haben in Rheinland-Pfalz wie in keinem anderen Bundesland tiefe Spuren hinterlassen, weshalb hier meist die Umwandlung militärischer Flächen in zivile Nutzung gemeint ist. Seitens der deutschen, französischen und amerikanischen Streitkräfte sind bis Ende 2005 insgesamt 616 Liegenschaften und Objekte mit mehr als 12.000 ha Fläche freigegeben bzw. zur Freigabe angekündigt worden.
Quelle: Konversion.com

Public Private Partnership
Der Ursprüngliche P.P.P - Gedanke besteht darin, dass sich private und öffentliche Partner auf formellem oder informellem Wege zusammenschließen, um gemeinsam die Entwicklung und Erneuerung städtischer Problemzonen zu betreiben...

Der Ursprüngliche P.P.P - Gedanke besteht darin, dass sich private und öffentliche Partner auf formellem oder informellem Wege zusammenschließen, um gemeinsam die Entwicklung und Erneuerung städtischer Problemzonen zu betreiben. Das Motiv dieser Art von Partnerschaft liegt darin, dass Niedergang oder Aufstieg einer Region sowohl für die öffentliche Hand also auch für die lokale Geschäftswelt ein Problem darstellen. Projekte, bei denen öffentliche Hand und Private bei der Lösung von Problemen kooperiert haben, sind im Laufe der Zeit auf zahlreichen Handlungsfeldern entstanden.
Quelle: Gabler Wirtschaft Lexikon, 15. Auflage

Raumordnung
Die Raumordnung umfasst Planungen und Maßnahmen, die der gezielten Gestaltung und Entwicklung des Raumes dienen...

Die Raumordnung umfasst Planungen und Maßnahmen, die der gezielten Gestaltung und Entwicklung des Raumes dienen. Leitvorstellung der Raumordnung ist eine nachhaltige Raumentwicklung mit gleichwertigen und gesunden Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen.
Quelle: Umweltlexikon online

Raumordnungsgesetz
Das Raumordnungsgesetz (ROG) ist ein deutsches Bundesgesetz, das bundesrechtliche Vorgaben zu Aufgaben und Leitvorstellungen der Raumordnung enthält...

Das Raumordnungsgesetz (ROG) ist ein deutsches Bundesgesetz, das bundesrechtliche Vorgaben zu Aufgaben und Leitvorstellungen der Raumordnung enthält. Grundsätzlich soll mit der Raumordnung für den Gesamtraum der Bundesrepublik Deutschland eine ausgewogene Siedlungs- und Freiraumstruktur entwickelt werden, die zugleich die Funktionsfähigkeit des Naturhaushalts berücksichtigt. Eine Zersiedlung der Landschaft soll vermieden werden, eine effektive Infrastruktur soll aufrecht erhalten bleiben. Die ländlichen Räume sollen entwickelt werden und Erholungsgebiete gefördert werden. Sichergestellt werden soll mit dem Raumordnungsgesetz, dass dem Wohnbedarf Genüge getan wird.
Quelle: Umwelt online

Regionaler Strukturwandel
Als regionaler Strukturwandel werden in der Wirtschaftsgeographie Vorgänge bezeichnet, die die Bestandteile und Elemente, die Kompetenzen und Fertigkeiten sowie die Zusammenhänge der Bestandteile und die Infrastruktur einer eingegrenzten Region verände

Als regionaler Strukturwandel werden in der Wirtschaftsgeographie Vorgänge bezeichnet, die die Bestandteile und Elemente, die Kompetenzen und Fertigkeiten sowie die Zusammenhänge der Bestandteile und die Infrastruktur einer eingegrenzten Region verändern. Er verläuft in Schritten alltäglich, wird aber besonders über einschneidende Zäsuren in der Gestaltung der Struktur sichtbar. Strukturwandel ist dabei auch ein politischer Begriff, da die Anforderungen zum Wandel einer Region in allen Ebenen der Strukturpolitik aufgestellt werden und dann wirtschaftsgeografisch aufgearbeitet werden. Sowohl wissenschaftlich als auch politisch lassen sich zum Strukturwandel nur Vorschläge und Rahmenbedingungen formulieren und schaffen. Strukturwandel als volkswirtschaftlich geprägter Vorgang an sich ist nicht in jedem Fall steuerbar. Ziel des politischen Strukturwandels ist es, Standortvorteile wieder zu erlangen oder - im besseren Fall - zu halten und auszubauen, in dem die wirtschaftliche Effizienz und Differenzierung der Region verbessert wird.
Quelle: Wikipedia

Regionalplanung
Die Regionalplanung dient unterhalb der staatlichen Raumordnung der Konkretisierung, der fachlichen Integration und Umsetzung landesplanerischer Ziele...

Die Regionalplanung dient unterhalb der staatlichen Raumordnung der Konkretisierung, der fachlichen Integration und Umsetzung landesplanerischer Ziele. Sie nimmt damit eine vermittelnde Stellung zwischen staatlicher und kommunaler Planung ein. Die Regionalplanung, bei der Ziele und Grundsätze der Raumordnung und Landesplanung konkretisiert werden, soll damit die Planungssicherheit für Gemeinden und Fachplanungsträger erhöhen.
Quelle: Wikipedia

Reurbanisierung
Reurbanisierung ist die Bevölkerungs- und Beschäftigungszunahme in der Kernstadt...

Reurbanisierung ist die Bevölkerungs- und Beschäftigungszunahme in der Kernstadt. Es kommt dabei zu einer Aufwertung der Kernstadt. Auslöser können z.B. sein:
• Investitionen in Stadterneuerung
• Höherbewertung städtischer Lebensstile
• Strukturwandel (Tertiarisierung)
• vorausgehende Suburbanisierung, die Wohnraum in der Kernstadt wieder bezahlbar macht
Reurbanisierung ist ein zyklisches Phänomen, eingebettet in den Urbanisierungszyklus von: Urbanisierung - Suburbanisierung - Desurbanisierung - Reurbanisierung, wobei die einzelnen Phasen parallel ablaufen können und nicht zwingend aufeinander folgen. So konnten in Deutschland das Phänomen der Desurbanisierung noch nicht beobachtet, Ansätze der Reurbanisierung aber bereits nachgewiesen werden.
Quelle: Wikipedia

Schwerpunktgemeinde
Im Rahmen der Dorferneuerung werden Ortsgemeinden mit größeren strukturellen Mängeln durch die Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt für die Dauer von 6 Jahren in die Lage versetzt, die bestehenden Defizite abzubauen...

Im Rahmen der Dorferneuerung werden Ortsgemeinden mit größeren strukturellen Mängeln durch die Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt für die Dauer von 6 Jahren in die Lage versetzt, die bestehenden Defizite abzubauen. Für die Schwerpunktgemeinden wird ein Teil des zur Verfügung stehenden Bewilligungskontingents reserviert. Für die geförderte Gemeinde besteht die Gelegenheit, nicht nur punktuell Einzelprojekte, sondern umfassende, ganzheitlich angelegte Konzepte im Rahmen einer aktiven Bürgerbeteiligung (Dorfmoderation) zu realisieren. Die Anerkennung als Investitions- und Maßnahmenschwerpunkt erfolgt durch das Ministerium des Innern und für Sport. Quelle: Ministerium des Inneren und für Sport  

Siedlungs- und Verkehrsfläche
Der Begriff Siedlungs- und Verkehrsfläche ist eine im statistischen Sprachgebrauch übliche Zusammenfassung der Nutzungsarten Gebäude- und Freifläche, Betriebsfläche (ohne Abbauland), Erholungsfläche, Verkehrsfläche und (ab 1989) Friedhof...

Der Begriff Siedlungs- und Verkehrsfläche ist eine im statistischen Sprachgebrauch übliche Zusammenfassung der Nutzungsarten Gebäude- und Freifläche, Betriebsfläche (ohne Abbauland), Erholungsfläche, Verkehrsfläche und (ab 1989) Friedhof. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche setzt sich also zusammen aus der Gebäude- und gebäudebezogenen Freifläche (Wohnen, Arbeiten, Bildung, Verwaltung), der Betriebsfläche (Lager und Halden, Anlagen der Ver- und Entsorgung) ohne Abbauland, der Erholungsfläche (Sportanlage, Campingplätze, Parks und Grünanlagen), der Verkehrsfläche (Straßen, Wege, Plätze, Schienen) sowie der Friedhofsfläche. Nicht in den Siedlungs- und Verkehrsflächen enthalten sind Betriebsflächen/Abbauland. Auf diesen Flächen werden Bodenschätze in Tagebau abgebaut. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche ist nicht gleichzusetzen mit der versiegelten Fläche (Flächenversiegelung), da hier u. a. auch Flächen für Hofräume, Grünflächen, Seitenstreifen enthalten sind. Etwa die Hälfte der SuV ist versiegelt. Bei der Umwandlung von freier Fläche in Siedlungs- und Verkehrsfläche spricht man auch von Flächenverbrauch.
Quelle: Umweltlexikon online

Suburbanisierung
Suburbanisierung ist die flächenhafte Ausbreitung städtischer Siedlungsweise beziehungsweise von Wohn- und Arbeitsstätten, Konsum- und Freizeiteinrichtungen in das bis dahin ländliche Umland...

Suburbanisierung ist die flächenhafte Ausbreitung städtischer Siedlungsweise beziehungsweise von Wohn- und Arbeitsstätten, Konsum- und Freizeiteinrichtungen in das bis dahin ländliche Umland. Suburbanisierung führt zur Verstädterung ländlicher Gemeinden, zur Ausbreitung neuer, zumeist gering verdichteter Siedlungen an der Peripherie der Stadtregionen und zur Entstehung von Satelliten- oder Trabantenstädten, die aber gegenüber der Kernstadt nur selten größeres Eigengewicht erhalten.
Quelle: Meyers Lexikon online

Verdachtsfläche
Verdachtsflächen im Sinne des Bundes-Bodenschutzgesetzes (§2 Abs. 4) sind Grundstücke, bei denen der Verdacht schädlicher Bodenveränderungen besteht...

Verdachtsflächen im Sinne des Bundes-Bodenschutzgesetzes (§2 Abs. 4) sind Grundstücke, bei denen der Verdacht schädlicher Bodenveränderungen besteht.
Quelle: Bundesministerium der Justiz

Verkehrsfläche
In der Stadtplanung versteht man unter Verkehrsflächen diejenigen Flächen, die dem Straßen-, Schienen- oder Luftverkehr sowie Landflächen, die dem Verkehr auf Wasserstraßen dienen...

In der Stadtplanung versteht man unter Verkehrsflächen diejenigen Flächen, die dem Straßen-, Schienen- oder Luftverkehr sowie Landflächen, die dem Verkehr auf Wasserstraßen dienen. Die Verkehrsfläche in Rheinland-Pfalz betrug 2006 123.060 ha, dies entspricht 6,1 % der Gesamtfläche Rheinland-Pfalz.
Quelle: Wikipedia

Zersiedelung
Unter Zersiedelung versteht man die Errichtung von Gebäuden außerhalb von im Zusammenhang bebauter Ortsteile oder das ungeregelte und unstrukturierte Wachstum von Ortschaften in unbebauten Raum hinein...

Unter Zersiedelung versteht man die Errichtung von Gebäuden außerhalb von im Zusammenhang bebauter Ortsteile oder das ungeregelte und unstrukturierte Wachstum von Ortschaften in unbebauten Raum hinein. Zersiedelung ist ein Teilaspekt der Suburbanisierung. Meist wird der Begriff verwendet, um negative Auswirkungen dieses Prozesses zu beschreiben. Zersiedelung steht in engem Zusammenhang mit der Landschaftszerschneidung.
Quelle: Wikipedia

Ziel-30-ha
Das „Ziel-30-ha" hat seinen Ursprung im Umweltpolitischen Schwerpunktprogramm des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) aus dem Jahr 1998...

Das „Ziel-30-ha" hat seinen Ursprung im Umweltpolitischen Schwerpunktprogramm des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) aus dem Jahr 1998. In diesem Programm wurde unter anderem die Zielmarke „30 ha" als Messgröße für die tägliche Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche bis 2020 festgesetzt.
Quelle: Lexikon der Nachhaltigkeit